Die MTV Zweite beendet negativ Serie mit einem guten 5:1 Heimsieg!
Am letzten Sonntag empfingen die Mannen von Trainer Raschdorf den TSV Lauenberg 2. Dieses prestigevolle Urderby war zudem noch ein 6 Punktespiel für beide Mannschaften. Der MTV konnte fast aus den vollen Schöpfen, nur Dribbelkönig Michael Serras musste verletzt Pausieren.
Nach dem Anpfiff übten die Hausherren mächtig druck auf die Gäste aus. Schon nach kurzer Zeit war es Paulo Serras, welcher das 1:0 auf dem Fuß hatte. Leider konnte er am Elfmeterpunkt den Ball nicht kontrollieren und vergab die gute Chance. Die Lauenberger ließen den Markoldendorfern viele Freiräume. So konnten die MTV-Spieler immer wieder ihr Angriffsspiel aufbauen. Dadurch verlagerten sie ihr Spiel in die Offensive und vernachlässigten die Abwehr. Diese Nachlässigkeit nutzte der TSV mit einem guten Konter zur 1:0 Führung. Die Markoldendorfer ließen sich von diesem Rückschlag nicht beirren und stürmten weiter auf das Tor der Lauenberger. Dieses Bemühen wurde auch in der 30 Minute endlich belohnt. Nach einer Hereingabe von Jan Albrecht konnte Rene Sass zum verdienten 1:1 ausgleichen. Weitere gute Chancen konnten die MTV´ler leider nicht verwerten. Kurz vor der Halbzeit sorgte noch eine strittige Szene für Unruhe auf dem Platz. Paulo Serras nahm den Ball im gegnerischen 5 Meterraum an. Der TSV-Keeper grätschte mit beiden Beinen vor raus, von hinten, in die Beine von Serras. Der Keeper schaffte es dabei den Ball zu spielen, aber traf auch klar den Mann. Der Schiedsrichter entschied auf kein Faulspiel und so konnte der TSV einen weiteren Treffer vereilten. Mit diesem 1:1 ging es dann auch in die Halbzeitpause.
Danach konnten die Markoldendorfer ihr gutes Spiel noch verbessern. So ergaben sich jetzt bald im Minutentakt gute Chancen. Rouven Thormann versuchte ein Dribbling durch die TSV-Abwehr und konnte nur mit einem Faul gestoppt werden. Den anschließenden Freistoß verwandelte Jan Albrecht zur verdienten 2:1 Führung. 5 Minuten später kam es zur zweiten kritischen Schiedsrichterszene in diesem Spiel. Kapitän Buchholz stoppte einen Konter der Lauenberger, mit einer Grätsche, vor dem eigenen Sechzehnmeterraum. Er spielte in dieser Situation eigentlich klar den Ball zu erst und dann lief der Gegner in ihn hinein und kam zu fall. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß und gab dem MTV-Kapitän die gelb-rote Karte. Der angeblich gefaulte Lauenberger sagte später selber, dass dies kein Faul gewesen war. Ab diesem Zeitpunkt waren die Markoldendorfer nun nur noch zu Zehnt. Der anschließende Freistoß wurde vom dem TSV an den Pfosten getreten und der überraschte Keeper Döring konnte den abgeprallten Ball gerade noch so aufnehmen. Trotz Unterzahl behielt der MTV die Zügel in der Hand. Nach einer schönen Hereingabe war es Patrick „Löte“ Reingardt-Schaper, welcher allein vor dem leeren Tor auftauchte und denn Ball aus 6 Metern an die Latte schoss. Kurz darauf bekam er erneut die Chance den Ball in den Maschen zu versenken. Diese Nutzte er dann auch um das 3:1 zu erzielen. Danach brachen jetzt die Kräfte der Lauenberger ein und sie ließen immer mehr die Hausherren spielen. Besonders Spielmacher Jeromé „Hubschrauber“ Papenberg und Jan Albrecht spielten sich in einen rausch. So war es dann auch Jan Albrecht, welcher sein zweites Tor in diesem Spiel zum 4:1 machte. Kurz vor Schluss der zweiten Halbzeit, setzte sich Patrick Dreyer auf der linken Seite durch und sprintete bis zur Grundlinie mit dem Ball. Von dort flankte er mustergültig auf Sturmtank Björn Lange. Dieser nahm den Ball an und versenkte die Kugel zum 5:1 Endstand.
Nach einer längeren Durststrecke, meldete sich der MTV mit einer eindrucksvollen Leistung zurück. Das nächste Spiel unserer Elf findet am Samstag um 16Uhr in Sohlingen statt. Ich wünsche unserer Zweiten Mannschaft viel Erfolg und eine menge Tore.
MTV-Tore: 1:1 Rene Sass, 1:2/1:4 Jan Albrecht, 1:3 Patrick Reingardt-Schaper, 1:5 Björn Lange
Man of the Match: Jeromé Papenberg
MTV-Spieler:
Tor: Steve Döring
Abwehr: Marco Buchholz, Manuel Schaper, Karsten Sander, Dennis Grobe
Mittelfeld: Jeromé Papenberg, Patrick Reingardt-Schaper, Patrick Dreyer, Dario Castaldo, Raphael Schmidt, Matthias Dutsch, Rene Sass
Sturm: Paulo Serras, Björn Lange, Rouven Thormann, Jan Albrecht